Baulandpolitk in Allendorf
Die Gestaltung der Allendorfer Baulandpolitik war in den vergangenen Jahren und ist noch immer ein kontrovers diskutiertes Politikfeld in unserer Stadt. Grundsätzlich sind sich alle im Parlament vertretenen Fraktionen darüber einig, dass eine aktive Ansiedlungspolitik für unsere Stadt ein Gewinn ist und ein Stück Nachhaltigkeit für den Standort Allendorf bedeutet.
Wir Sozialdemokraten plädieren seit Jahren dafür, dass dies mit Sinn und Verstand geschieht. Nicht nur die Ausweisung von Bauland zur Befriedigung kurzfristiger Ansiedlungswünsche stehen hierbei im Mittelpunkt unserer Überlegungen, sondern auch die Berücksichtigung der Folgen einer solchen Baulandpolitik. So waren wir es die sich dafür stark gemacht haben, nicht nur Bauland auszuweisen, sondern auch begleitende Infrastrukturen zu schaffen. Hierzu gehören z.B. die Schaffung von Spielplätzen in Baugebieten, wo sich überwiegend junge Familien ansiedeln. Darüber hinaus muss auch eine verkehrliche Erschließung so ausgestaltet sein, dass sie zukunftsfähig ist und die Anlieger möglichst wenig belastet. Dies ist uns mit der konsequenten Forderung zum Ausbau des Hohlweges und der Umsetzung dieser Maßnahme eindrücklich gelungen.
Unsere Zukunft: Unser Allendorf
Wachsen oder weichen?
Die Diskussion um den sogenannten demographischen Wandel, also die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft, hat mittlerweile auch unsere Stadt erfasst. Der im Entwurf vorliegende Regionalplan Mittelhessen, der die Grundlage bildet für die künftige Entwicklung der Städte und Gemeinden, geht von einem deutlichen Rückgang der Bevölkerungszahlen bis zum Jahr 2020 aus. So wird die Zahl der Einwohner Allendorfs um 4% zurückgehen, die des Landkreises Gießen um 2%.
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